Bei den Studien zu Filmfestivals in Deutschland handlet es sich um eine Initiative zur Erforschung der deutschen Filmfestivallandschaft, ihrer einzelnen Akteure sowie der gegenwärtigen Funktionen und Wirkungen.

Die Initiative wurde von Tanja C. Krainhöfer ins Leben gerufen, wird jedoch wissenschaftlich wie inhaltlich von einer Reihe von Interessierten unterschiedlicher Kontexte unterstützt.

Tanja C. Krainhöfer studierte Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten in der strategischen Entwicklung spezialisierte sie sich auf die Strategieberatung von Unternehmen und Non-Profit-Organisationen in der Film- und Kulturbranche. Begleitet wird Ihre Beratungstätigkeit von marktorientierter empirischer Forschung. Neben einer explorativen Untersuchung von Erfolgsfaktoren deutscher Filmfestivals führt sie seit 2013 in Zusammenarbeit mit Konrad Schreiber quantitative Markt- und Wettbewerbsanalysen zur deutschen Filmfestivallandschaft durch.

Konrad Schreiber ist Bioinformatiker mit Abschlüssen der LMU und TU München. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Institut für Informatik der LMU München nahm er seine Tätigkeit als IT-Berater auf. Seine Expertise ist Softwareentwicklung, Projektmanagement und Methodik im Bereich der Datenanalyse und Statistik. Dieser Fokus führte ihn zu quantitativen Markt- und Wettbewerbsanalysen im Bereich Kultur- und Medien.

Dr. Thomas Wiedemann studierte Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Französische und Spanische Philologie und ist seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort leitet er gegenwärtig das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Making of … Das handelnde Zusammenwirken in der Spielfilmproduktion in Deutschland“.