NEWS: Mai 2017 Study: Women Face Long Odds at U.S. Film Festivals, Stephanie Goodman, The New York Times

RECENT STUDY: Feb. 2017 Diversitäts-Studie / Diversity Study
Geschichten und Filme kennen [keine] Grenzen (Download 1,2 MB)   Pressemitteilung (Download 0,1 MB)
Stories and Movies Have [no] Boundaries (Download 1,2 MB)   Press Release (Download 0,1 MB)

Untersuchung der Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin von 1980 bis 2016

Kurz vor dem Start der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentiert der Report „Geschichten und Filme kennen [keine] Grenzen“ die Befunde einer quantitativen Analyse zur Programmdiversität des einzigen deutschen A-Filmfestivals von 1980 bis 2016. Die in Zusammenarbeit von Tanja C. Krainhöfer, Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber entstandene Studie steht ab sofort hier zum Download bereit.

Werden die Internationalen Filmfestspiele Berlin ihrem eigenen Anspruch auf Vielfalt gerecht? Noch konkreter: Wie ist es um die Verteilung der nationalen und internationalen Festival-Beiträge über die vergangenen Jahrzehnte hinweg bestellt und aus welchen Ländern stammen die auf der Berlinale präsentierten Filme? Findet sich im Programm dieses für Branche, Politik und Öffentlichkeit so bedeutenden Festivals außerdem ein ausgewogenes Verhältnis der über die Filmbeiträge repräsentierten Filmemacher im Hinblick auf deren Geschlecht sowie, bezogen auf deutsche Beiträge, auf deren Alter und Herkunft aus den neuen und alten Bundesländern?

Um diese Fragen zu beantworten, wurde das Berlinale-Programm von 1980 bis 2016 genauer untersucht. Der gewählte Zeitraum umfasst dabei sowohl die gesamte Ära von Festivaldirektor Moritz de Hadeln (1980 bis 2001) als auch die darauffolgende und bis heute andauernde Intendanz von Dieter Kosslick. Eingeflossen in die quantitative Analyse sind alle Kurzfilme, mittellangen Filme und Langfilme der wohl wichtigsten sechs Sektionen der Berlinale (Wettbewerb, Panorama, Forum, Kinderfilmfest, Perspektive Deutsches Kino und German Cinema bzw. Lola@Berlinale) aus 37 Jahren (n = 10.024).

Die Studie ist eine Zusammenarbeit von Tanja C. Krainhöfer, Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber. Zentrale Ergebnisse…
Download „Geschichten und Filme kennen [keine] Grenzen“ auf Deutsch (Download 1,2 MB)
Download „Stories and Movies Have [no] Boundaries“ in English (Download 1,2 MB)

 

IN DER PRESSE

Wer erklärt die Welt? Peter Hartig. out takes. 1.April 2017
Berlinale: Frauenquote steigt nur langsam. Filmecho/Filmwoche. Ausgabe 12. 24. März 2017
Ein Vierteljahr im Kino: Sie können nicht aufhören, doch aufhören müssen sie.
Frédéric Jaeger SPIEGEL ONLINE, 20. März 2017
Wie divers ist die Berlinale? Aufblende, 16. Februar 2017
Studie über 37 Jahre Berlinale-Programm wird veröffentlicht. WDR 3 Kultur am Mittag, 15. Februar 2017 (08:37 Min.)
Uns gibt es nicht. Eine Studie zur Berlinale-Programmauswahl. Grit Lemke, Junge Welt, 9. Februar 2017
Berlinale Spezial: Studie über die Filmauswahl der Berlinale +++ Kurz vor der Festivaleröffnung +++ Berlinale Splitter. kulturradio rbb, 9. Februar 2017 (Min. 10:00-16:00)
It’s all about diversity. Urs Spörri, Blickpunkt: Film, 6. Februar 2017
De Hadeln, Kosslick und die Frauen. Film News Bayern, Nr. 1, Februar 2017, S. 5
Filmfestivals in Deutschland: Wichtiger denn je? Urs Spörri, Kino-zeit.de, 4. Januar 2017
Hure, Heilige und was noch? Anna Steinbauer, Süddeutsche Zeitung, 1. Juli 2016
Filme lieben Frauen – und die Festivals? Marga Boehle, Blickpunkt: Film, 9. Mai 2016